Dreizügige Grundschule mit Sporthalle und Tagesheim für vier Gruppen.
Das Grundstück unmittelbar nördlich der stark befahrenen Bahnlinie München - Augsburg stellte hohe Anforderungen an die Abschirmung gegen Verkehrslärm. Der Entwurf antwortet darauf mit einer Staffelung des Grundrisses und zweiseitig orientierten Klassenräumen, die nach Süden zur Sonne orientiert und natürlich durch Fenster belüftet sind.
Die beiden gegeneinander verdrehten Baukörper definieren im Norden einen dreieckigen Eingangsplatz, zu dessen Schmalseite sich die Pausenhalle mit einer verglasten Fassade öffnet, und im Südwesten den Pausenhof.

Kernstück der Schule ist die helle, sich über beide Geschosse öffnende zentrale Pausenhalle. Hier laufen alle Wege zusammen; eine freistehende Treppe verbindet die Geschosse. Für Schulfeste und Veranstaltungen kann sie als Aula genutzt werden.
In der Schule - immerhin für viele Kinder das erste öffentliche Gebäude, das sie näher kennenlernen - gibt es keine dunklen Räume und Flure. Wo immer möglich, stellen Oberlichte einen Bezug nach draußen her, öffnen sich die Erschließungsräume durch deckenhohe Glaswände zum Außenraum und führen diesen im Inneren des Gebäudes fort. Das Gebäude gleicht einem Schutzdach, unter dem an jeder Stelle der Wechsel des Lichts, Sonne und Wolken, Tages- und Jahreszeiten wahrgenommen werden können.

                    Das Projekt wurde von Norbert Krausen entworfen und innerhalb einer früheren Partnerschaft realisiert.